zu unserem Online-Shop | to our catalogue

Samba-Dateisystemfreigabe unter Linux mounten

Problem:

Immer wieder trifft man in der täglichen Praxis darauf, Dateien zwischen Rechnersystemenen (Clients) oder Rechnersystem und Server austauschen zu müssen. Hierzu kann man einen USB-Stick verwenden und sich von Rechner zu Rechner erneut die Arbeit des An- und Absteckens, mountens, etc. machen oder eine dauerhafte Netzwerkverbindung einrichten.

In einem Samba-Netzwerk ohne Domänencontroller (PDC) geht dies bei entsprechender Konfiguration von Windows- oder Linux-Samba Clients bzw. Servern leicht zu bewerkstelligen.

Einzige Vorraussetzung: bereits konfigurierte Samba-Freigaben

Lösung:

In der Datei /etc/fstab trägt man folgende Zeile ein:

//FQDNohnePunkt/share /media/mountpoint smbfs userid=userid,passwd=passwort,rw 0 0

-oder-

//Server-IP/share /media/mountpoint smbfs userid=userid,passwd=passwort,rw 0 0

Da das Samba-Filesystem ab Version 2.6.27 als deprecated (veraltet) eingestuft ist, wird empfohlen stattdessen das Common Internet File System (cifs) anstelle von smbfs in obiger Konfigurationszeile zu verwenden. Wahrscheinlich wird deine aktuelle Linux-Distribution dahingehende Versuche diese Share zu mounten sowieso zurückweisen.

Ab Kernel 2.6.27:

//FQDNohnePunkt/share /media/mountpoint cifs userid=userid,passwd=passwort,rw 0 0

-oder-

//Server-IP/share /media/mountpoint cifs userid=userid,passwd=passwort,rw 0 0

Mounten

Das mounten geschieht auf der Kommandozeile ganz normal über den Befehl mount.

mount /media/mountpoint

Alternativ kann man im 4. Parameter der Konfigurationszeile in /etc/fstab auch noch ein auto, oder noauto, einbauen, wodurch der Mountpoint (und damit das entfernte Dateisystem auf dem anderen Rechner) beim Systemstart automatisch geladen wird. Dass der entfernte Rechner im Fall von Automount bei Systemstart eingeschalten sein muss, versteht sich von selbst.

Als Best-Practice schlage ich daher dem IT-Fachmann/ der IT-Fachfrau vor, den Server immer zuerst vor allen andern Clients einzuschalten. Wie man einen Rechner Remote einschaltet, dazu komme ich u.U. in einem späteren Artikel. Hierzu kann man auch das eine oder andere Skript bzw. Programm zum zeitversetzten Starten der jeweiligen Systeme verwenden oder eine 'Alive oder 'Booted Rückmeldung per Netzwerk abfragen. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

Codepage und Zeichensatz einstellen

Was man auch nicht vergessen sollte, ist die richtige Codepage und den verwendeten Zeichensatz für des Dateisystems richtig einzustellen, sonst gibt es Zeichensalat beim späteren Zugriff. Das erkennt man beispielsweise an Umlauten wie ä oder ü, die dann als ? (Fragezeichen) auf dem Windows- oder Linux-Client in Dateinamen von Ordner oder Dateien erscheinen.

Die Parameter für den 4. Block der Konfigurationszeile lauten iocharset und codepage. Hier verwendet man hierzulande typischerweise utf8 für den iocharset-Parameter und 1251 (Western Windows-Codepage) für die Codepage.

Der Block sieht also beispielsweise wie folgt aus:

auto,userid=userid,passwd=passwort,rw,iocharset=utf8,codepage=1251

Fazit

Spaß haben, freuen und früher Feierabend machen heute.

powered by typo3 Impressum · Kontakt
TUX
Ich Valid XHTML 1.1
CSS ist valide!
Webserver powered by Debian
Development powered by Apache
Enlightened with PHP
Data grabbed from MySQL Database
Best viewed with Firefox
We love Free Software!
Tea compliant! Powered by hours of work and many cups of tasteful tea
Enhanced with 3d graphics